Prinzip der Aufbereitung

Zertifiziertes Maissaatgut muss höchsten Anforderungen gerecht werden. Um diese zu garantieren, werden strenge Kontrollen und Prüfungen durchgeführt, bevor es als Hybridsaatgut in den Handel gelangt. Aus der so genannten Rohware wird das beim Händler gekaufte "Z-Saatgut" (Zertifiziertes Saatgut).

1. Sieben

Mit unseren Siebmaschinen ist es uns möglich, flache Körner von runden Körnern zu trennen.

Dies ist ein wichtiger Vorgang, um eine einheitliche Größe der Körner im Sack zu erhalten, und somit eine exakte Kornvereinzelung beim Säen sicherzustellen!

Das Sieben und Trennen erfolgt bei uns in nur einem Arbeitsgang mit zwei Siebmaschinen der Firma Cimbria Heid.

3. Gewichtsausleser

Beim Gewichtsausleser handelt es sich wieder um ein Produkt der Firma Cimbria Heid, dem GA 100.

Auf diesem "Schütteltisch" ist es uns möglich, sogar kleinste Haarrisse in Körnern zu entdecken, und diese auszuscheiden.

Unser Gewichtsausleser wurde speziell für die Arbeit mit Mais modifiziert. Somit können wir beschädigte oder unterentwickelte Körner exakt ausscheiden, sozusagen die "Spreu vom Weizen" trennen.

Dieser Arbeitsgang ist in der heutigen Saatmais Erzeugung ein unerlässlicher Schritt, um die Top-Keimfähigkeiten zu erhalten.

4. Beizen

Zum Aufbringen der Beizmittel kommt eine Chargenbeizmaschine zum Einsatz. Es können damit bis zu vier verschiedene Beizmittel gleichzeitig oder hintereinander auf die Maiskörner aufgebracht werden.

Chargenbeizer ermöglichen selbst bei Kleinstpartien eine gleichmäßige Mengenaufbringung und gewährleisten eine optimale Beizmittelverteilung am Saatgut.

Der Beizvorgang ist einer der wichtigsten und strengsten Maßnahmen bei der Saatgutherstellung. Die Aufbringung, Verteilung und Trocknung des jeweiligen Beizmittels muss genaustens eingestellt und überprüft werden, um den jeweiligen Bestimmungen zu entsprechen.

Bei einer Reihe von Tests und Messungen am fertigen Produkt fallen etwaige Fehler bei der Beizung gnadenlos auf. Ein wichtiger Punkt sind die Abriebtests der Bundesanstalt für Ernährung und Saatgut.

Durch langjährige Erfahrung der Firma und des geschulten Personals können wir auch hier alle Bestimmungen erfüllen und Topqualitäten produzieren.

5. Absackung

Das Saatgut wird in den miesten Fällen in Säcken zu je 50.000 Korn abgefüllt. Oft sind auch andere Füllmengen wie 25.000 oder 80.000 Korn gefragt. Dies wird dann ganz nach Kundenwunsch abgefüllt. 

Die Säcke werden mit Etiketten versehen und vernäht.

Anschließend erfolgt die Schlichtung der Säcke in einer Box von Hand, was eine exakte und stabile Palettierung bei verschiedenen Sackformaten gewährt.

6. Verladung

Die fertigen Paletten werden mit einer Stretchfolie umwickelt, um einen sicheren Halt zu garantieren.

Die Paletten werden, mit umweltschonenden Gasstaplern, auf LKW verladen und treten dann ihre Reise in die ganze Welt an.

Die SAATBAU JÜLY ist ein Partner der RWA (Raiffeisen Ware Austria AG) und produziert für Auftraggeber aus Amerika und Europa. Wir sind einer der größten Produzenten von BIO-Hybridmaissaatgut weltweit.

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ERNTE Infos:

Ing. Aust Engelbert  Tel:.0664/6274248

engelbert.aust[at]rwa.at

 

 

 

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